Sonntag, 22. März 2015

Gedanken zum Wochenende, Lebensmittelverschwendung

Die letzten Wochen waren hektisch, viele  auch ungeplante Termine, wenig zu Hause. Da passiert es dann immer wieder, dass es mit dem Essen schnell gehen muss, dann geht es mal schnell auswärts irgendwo zum Essen. Das wäre ja nicht weiter schlimm, wenn nicht zeitgleich die  ursprüngliche, ohne Termine geplante Mahlzeit ausfallen würde und  die dafür vorausschauend gekauften Lebensmittel schlecht werden würden. Das ärgert mich sehr, aber  es passiert mir immer wieder. Oft ist der Gedanke " ach, dass mach morgen, einfrieren lohnt nicht". Dann kommt am nächsten Tag was dazwischen und es ist schon wieder passiert.  In den Medien höre und lese ich immer wieder, wieviel Lebensmittel einfach weggeworfen werden. Angeblich werden alleine 21% der eingekauften Lebensmittel in deutschen Haushalten wegen schlechter Planung weggeworfen. Ich entrüste mich darüber und bei genauerem Nachdenken bekomm ich rote Öhrchen und denke, oh ha, so ganz unschuldig bin ich daran auch nicht. Auf der einen Seite kaufen wir preisbewusst ein und vergleichen die Preise, auf der anderen Seite werfen wir einen großen Teil der Lebensmittel weg. Das muss sich bei mir ändern! Und wie ich das ändern will, darüber denk ich gerade nach. Ein, zwei Punkte sind schon auf meiner Liste:
1. einen Überblick bekommen. 
Das klingt vielleicht lustig ( oder auch traurig?) aber ich habe z..B. am Wochenende spontan eine Käsesahnecreme gemacht ( dazu später mehr) und dabei entdeckt, dass ich zwei angebrochene und ein noch verschlossenes Päckchen Blattgelatine habe. Bei den TK-Erdbeeren waren es zwei angebrochene Tüten.  Wie kommt denn sowas, warum brauche ich nicht erstmal ein Paket auf? Weil ich nicht den Überblick habe! Geht das nur mir so?  Es muss also eine vernünftige Übersicht her. Aber wie? Mit Listen, Magnetklebern am Eisschrank, einem Heft, der regelmäßigen Kontrolle des Bestands vor jedem Einkauf? Ich habe mich für die Listen entschieden, auf die ich aber immer zugreifen können will. Ich fahre manchmal vom Büro aus noch schnell am Supermarkt vorbei, da weiß ich nicht immer, was ich noch zu Hause habe. Die Listen kann ich gut mit meiner aktuellen Lieblingsapp  Wunderlist erstellen. Die App hab ich auf allen Geräten und so kann ich zu Hause und unterwegs meine Listen sehen. Ich werde also in den nächsten Tagen Eisschrank, Kühlschrank und Vorratsschränke aufräumen und den Inhalt in Listen erfassen. Damit hab ich erstmal genug zu tun.....

2.  Reste möglichst  vermeiden bzw. sofort verarbeiten oder kurzfristig in neue Mahlzeiten einplanen.
Klingt auch ganz selbstverständlich, ist es bei mir aber nicht. Beispiel: ich mache Eierlikör und behalte 6 Eiweiß über. Eiweiß lässt sich einige Tage gut im Schraubglas im Kühlschrank aufbewahren. Das mach ich dann, weil ich es in zwei Tagen, wenn ich etwas mehr Zeit habe, verarbeiten werde. Denke ich. Tatsächlich  kommt aber dauernd was dazwischen und das Glas gerät in Vergessenheit. Schön blöd.
Gestern habe ich nun mal wieder Eierlikör gemacht, gleich zwei Flaschen. Und diesmal habe ich es besser gemacht. Ich habe direkt aus dem übrigen Eiweiß Kuchenteig gemacht und als kleine Tortenböden gebacken. Dazu gab es dann die Käsesahnecreme und eine Schicht aus pürierten Erdbeeren on top. Die fertigen Kuchen habe ich in der Form eingefroren und heute morgen portioniert und  in Tüten umgepackt. Nun habe ich einzeln entnehmbare Tortenstückchen, die ich schnell auftauen kann. Auch wenns mal hektisch wird und unangemeldeter Besuch vor der Tür steht. Das Rezept und ein Bild liefer ich in den nächsten Tagen nach.

Mit weiteren Ideen beschäftige ich mich noch. Mir gefällt der Gedanke, meine eigenen Fertiggerichte zu haben. Also Mahlzeiten, die sich im rohen, halbrohen oder gekochten Zustand gut einfrieren lassen und  dann schnell zubereitet werden. Mir fallen ein paar Sachen ein, die ich gleich in größeren Mengen vorbereiten kann wie Lasagne, Suppen, Gulasch etc. Da sammle ich noch Ideen, mal schauen, was für mich sinnvoll und praktikabel ist.

Es gibt also noch einiges zu tun. Ich bin aber auch für Tipps und Ideen sehr dankbar!

Liebe Grüße,  
Coco

Kommentare:

  1. Hast du so einen großen Gefrierschrank ?

    Lg
    Birgit

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    1. Huhu Birgit,
      Der hat fünf Schubladen. Für mich reicht das, um unübersichtlich zu werden. Aber ich arbeite dran....
      LG,
      Corinna

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